Sandra, Teil 2

[ Mf, slow, rom ]

by Shana

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Published: 26-Apr-2013

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This work is Copyrighted to the author. All people and events in this story are entirely fictitious.

Die nächsten zwei Wochen, in denen Sandra noch Schule hatte, verbrachte ich damit, meine Programme zu überarbeiten, um wirklich alle Tastenkombinationen abzufangen. Nachdem die Bibliotheken fertig waren, brannte ich alles auf CD. Sicher ist sicher. Das Aktualisieren der eigenen Dokumentation dauerte auch noch einmal zwei Tage, dann war ich gerüstet für die nachfolgenden Aufträge.

Sandra brachte am Freitag, ihrem letzten Schultag vor den großen Ferien, ihr Zeugnis mit nach Hause, das natürlich wegen vieler Zweier und einigen Dreien abends groß gefeiert werden sollte. Ich war stolz auf sie. Zwar hatte ich ihr häufig bei den Schulaufgaben geholfen, aber die Klassenarbeiten hatte sie ganz alleine geschrieben. Und ihre Teilnahme am Unterricht selbst mußte auch ziemlich gut gewesen sein. Alles in allem war ihr glückliches Leuchten verständlich und vollkommen gerechtfertigt.

Doch die Feier fiel aus.

Gegen zwei Uhr mittags klingelte es an der Tür. Sandra öffnete und rief mich einen kurzen Moment darauf mit drängender Stimme.

"Tom, kommst du bitte schnell?" Ich eilte zur Tür. Draußen standen zwei Mitarbeiter einer Spedition und vier Männer zwischen dreißig und vierzig Jahren, die sich im Hintergrund hielten. Der eine Mitarbeiter begrüßte mich professionell freundlich.

"Guten Tag, Herr ..., bitte entschuldigen Sie die Störung in der Mittagszeit. Wir haben den Auftrag, die Möbel aus der Wohnung von Beatrix ... abzuholen. Hier ist der Auftrag." Er reichte mir ein Blatt Papier. Sandra klammerte sich ängstlich an mich. Ich überflog den Zettel. Es stimmte. Die Unterschrift war die von Sandras Mutter. Völlig überrascht sah ich den Mann an, der mir einen Karton überreichte.

"Dies soll ich Ihnen von Frau ... geben. Sie sagte, der Inhalt dieses Kartons würde alles erklären. Außerdem sagte sie, daß bei Ihnen der Schlüssel zu der Wohnung wäre. Wenn Sie bitte so freundlich wären, uns hineinzulassen, dann können mein Kollege und ich schon anfangen, die Möbel abzubauen und einzuladen. Das Kinderzimmer bleibt allerdings hier, genau wie das Mädchen. Sie soll bei Ihnen bleiben."

In diesem Moment passierte etwas mit Sandra. Sie ließ mich los und sagte mit einer ruhigen und eiskalten Stimme: "Ich lasse Sie hinein, einen Moment bitte." Sie holte den Schlüssel vom Schlüsselbrett, ging die paar Schritte zu ihrer Wohnung und schloß auf. Ihre Augen waren ausdruckslos, ohne Gefühl.

"Aber Sandra", warf ich ein, "du kannst doch nicht..."

"Doch, Tom", sagte sie mit der gleichen Stimme. "Wenn sie es so will, kann sie es haben. Mach den Karton auf." Sie kam zurück, während die sechs Leute mit verlegenen Gesichtern in Sandras Wohnung gingen und mit ihrer Arbeit begannen. Bei offener Tür riß ich den Karton auf und holte jede Menge Papier in Klarsichtfolien heraus, sowie zwei Briefe. Außerdem waren da noch zwei Fotoalben, einige gerahmte Fotos von Sandra, ein paar Bilder, die sie gemalt hatte und einige kleine Gipsfiguren, die ebenfalls Sandra gehörten.

Je ein Brief war für Sandra und mich. Die Papiere waren: Sandras Geburtsurkunde, Kinderausweis, ein Sparbuch, eine eidesstattliche Versicherung von Beatrix, mit der sie mir das Sorgerecht übertrug (ich war mir nicht sicher, ob das so einfach ging), Sandras Schulzeugnisse, Impfpaß und eine vollständige Liste von Sandras Ärzten, umfangreicher als die Aufstellung, die Beatrix vor ihrem Urlaub gemacht hatte. Sandra hatte inzwischen ihren Brief geöffnet und hielt mir ein kleines Blatt Papier hin, das von einem Notizblock abgerissen war. Ich las:

Alles Gute und viel Glück für dein weiteres Leben.

Beatrix

Das war alles.

Mit dem gleichen kalten Blick legte Sandra den Zettel zurück in den Karton. Sie ging rüber zu ihrer Wohnung, und ich folgte ihr wie betäubt. Die Leute waren in Beatrix' Schlafzimmer. Die Möbelpacker bauten das Bett auseinander, während die vier Helfer den Kleiderschrank ausräumten. Sandra ging an dem Zimmer vorbei in ihr Zimmer. Sie deckte ihr Kinderbett ab und legte die Tagesdecke auf den Boden. Ohne einen einzigen Ton packte sie ihre Sachen zusammen und legte sie auf die Decke. Bücher, Bilder, Poster, Stofftiere, Figuren, Schreibsachen, Malgeräte, Kassetten, CDs, Wäsche, einfach alles kam auf diese Decke. Schließlich packte sie Decke an zwei Ecken und zog sie hinter sich her, in meine Wohnung. Ich wollte ihr helfen, doch sie wehrte mit rauher Stimme ab.

"Nein, Tom, laß mich das tun. Warte hier." Nach wenigen Augenblicken kam sie wieder. Diesmal kam ihre kleine Musikanlage mit, die restlichen Schulbücher, der Bestellschein für die neuen Schulunterlagen noch dazu, und ihr Zimmer war leer. Von der Einrichtung selbst nahm sie kein Stück mit. Ohne einen letzten Blick in das Zimmer zu werden, in dem sie die letzten sieben Jahre gelebt hatte, ging sie raus, die Decke hinter sich herziehend. Im Flur stoppte ich sie.

"Sandra, wenn du willst, können wir die Leute fragen, wo deine Mutter jetzt wohnt." Sie sah mich an, und in diesem Blick war nur Leere.

"Ich habe keine Mutter", sagte sie tonlos und ging weiter. Am Wohnzimmer stoppte sie, warf einen sorgfältigen Blick über die Einrichtung, ob noch etwas von ihr dort wäre, aber sie fand nichts. In meiner Wohnung angekommen, forderte sie mich auf, meinen Brief zu lesen, während sie ihre Sachen verstauen würde. Ich öffnete den Brief.

"Lieber Tom", las ich die Schreibmaschinenschrift, "um es vorwegzunehmen: Sandra war eigentlich nie meine Tochter. Sie ist das Produkt einer wilden Zeit meines Lebens, und sie hat mir meine Zukunft verdorben. Ich wollte Spaß haben, ausgehen und tanzen, doch ich konnte es nicht, weil ich sie am Hals hatte.

Wer ihr Vater ist, weiß selbst ich nicht genau, aber das spielt ja auch keine Rolle. Ich habe sie geboren, ihr ein Heim gegeben und sie ernährt; das sollte reichten, finde ich. Mit meinem Freund Jürgen bietet sich mir eine Chance, mein Leben so zu führen, wie ich es möchte, und da ich weiß, daß du dich gut um sie kümmern wirst, überlasse ich sie dir. Falls du nicht für sie sorgen möchtest (was ich absolut verstehen kann), wirst du bestimmt versuchen, einen Weg zu finden, um meine neue Adresse herauszufinden. Die Spedition weiß sie aber nicht. Die Möbel werden gelagert und irgendwann abgeholt. Oder auch nicht. Wie auch immer, wenn du Sandra nicht möchtest, steck sie einfach in ein Heim.

Alles Gute auch für dich. Beatrix."

Wo ich vorher fassungslos gewesen war, war jetzt nur noch Wut. Sie konnte doch nicht einfach ein menschliches Wesen so herumschieben, oder besser gesagt, abschieben. Es war sehr klug von Beatrix, in diesem Moment nicht hier zu sein, denn wäre sie es gewesen, hätte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Frau geschlagen. Mit großer Mühe kämpfte ich den Ärger nieder, stand auf und suchte Sandra. Sie saß im Flur vor ihrem Haufen an Besitz. Ausdruckslos sah sie mich an. Ich reichte ihr den Brief, den sie sorgfältig las und mir dann zurückgab. Sie sagte noch immer nichts, sie saß einfach nur da und sah mich an.

Schließlich brach ich das Schweigen.

"Warum räumst du deine Sachen nicht ein?" fragte ich leise. Sie antwortete mit der gleichen tonlosen Stimme wie vorher.

"Steckst du mich in ein Heim?"

Ich sah sie verletzt an. "Sandra, natürlich bleibst du bei mir, und natürlich kommst du nicht in irgendein Heim! Ich hab dich dafür viel zu lieb, Spatz." Noch immer war diese Leere in ihr, als sie antwortete.

"Bist du sicher? Wenn ich jetzt bleibe, wirst du mich nicht mehr los. Möchtest du das wirklich?"

Ich kniete mich neben sie und umarmte sie, doch sie blieb regungslos sitzen.

"Sandra, ich möchte nichts mehr auf der Welt, als daß du glücklich bist. Ich verspreche dir, daß..."

"Keine Versprechen", unterbrach sie mich. "Willst du, daß ich bleibe?"

"Ja, natürlich will ich das." Ich wollte es wirklich. Nicht einfach aus Pflichtgefühl heraus, sondern weil ich es wollte. Weil ich sie liebte. Weil ich für sie sorgen wollte. Weil ich sie liebte.

Sie entspannte sich ein bißchen. "Dann hilf mir mal beim Einräumen."

Wir organisierten meine Wohnung um, so daß sie Platz für ihre Sachen hatte. Die Stofftiere wurden an strategischen Punkten in der Wohnung verteilt, doch die meisten landeten im Bett. Ihre Kleidung kam in den Kleiderschrank, mein PC und ihre Schulsachen in das bis dahin ungenutzte Gästezimmer, das zum Arbeitszimmer erklärt wurde. Als ich sie fragte, ob wir nicht doch ihren Schreibtisch holen sollten, lehnte sie ab.

"Schau in mein Sparbuch. Ich kauf mir einen neuen. Aus der alten Wohnung will ich nichts mehr haben." Dies mußte ich respektieren. Als ich sie auf ein eigenes Zimmer ansprach, lächelte sie das erste Mal.

"Ich hab dir gesagt, daß du mich nicht mehr los wirst. Jetzt ist es zu spät. Ich will kein eigenes Zimmer. Ich brauch es nicht." Plötzlich fiel ihr etwas ein. "Meine Zahnbürste!" Sie sprang auf und rannte in ihre alte Wohnung, in der die Leute gerade die letzte Ladung an Möbel herausholten. Mit ihrer Zahnbürste und Zahncreme, Kamm, Bürste, Shampoo und Duschgel beladen, kam sie zurück.

"Die Zahnbürste lag ganz einsam auf dem Waschbecken", sagte sie traurig, dann brachen endlich die Tränen hervor und reinigten ihre Trauer.

Es war ein kurzer, aber heftiger Weinkrampf, an dessen Ende Sandra wesentlich gelöster war, so als ob sie die Trauer und die Vergangenheit in einem fortgewaschen hätte. Sie hatte schon in jüngsten Jahren gemerkt, daß sie von ihrer Mutter nicht viel zu erwarten hatte, und irgendwie hatte sie schon etwas in dieser Richtung gespürt, als sie erwähnte, daß sie das Gefühl hätte, über ihr Leben würde entschieden. Trotzdem war es natürlich ein Riesenunterschied, ob es gespürt oder erlebt wird. Doch durch die "Vorarbeit", die ihre Mutter geleistet hatte, war Sandra innerlich auf eine Trennung schon vorbereitet gewesen.

Nur nicht so früh.

Ich wollte mir nicht ausmalen, was in ihrer Seele für Schäden angerichtet worden waren, doch die Zukunft zeigte mir, daß außer einer noch stärkeren Anhänglichkeit keine andere Spur dieses Erlebnisses zurückgeblieben war.

Am Samstag morgen fuhren wir in Urlaub, nach Sylt. Teuer, überlaufen, aber eine herrliche Luft und natürlich viel Meer. Eine perfekte Atmosphäre, um auszuspannen. Wir hatten es beide nötig. Die Fahrtzeit betrug etwa 8 Stunden, so daß wir am späten Nachmittag vor unserer kleinen Ferienwohnung ankamen. Ich hatte die Unterkunft bereits im letzten Jahr gebucht, als ich noch nicht wußte, daß ich Sandra mitnahm, daher war sie eigentlich zu klein für uns beide. Doch das Ehepaar, von dem ich die Wohnung mietete, hatte leider keine andere mehr. Sie hatten allerdings auch nichts dagegen, daß wir zu zweit waren. Gegen einen "kleinen" Aufpreis natürlich. Egal. Sandra war auch mal "weg von allem", allein das war wichtig.

Auf der Fahrt hatte sie eine Hand immer auf meiner Hand oder auf meinem Bein, wie um zu spüren, daß ich noch da war. Auf dem Autoreisezug von Niebüll nach Westerland saß sie auf meinem Schoß und durfte "lenken". Natürlich wußte sie, daß sie nicht wirklich das Auto steuerte, doch das tat ihrer Freude keinen Abbruch. Wie herrlich die Phantasie doch sein kann.

Vom Bahnhof aus fuhr ich dann wieder, sehr zu Sandras Mißfallen. Nach etwa einer halben Stunde Verkehrschaos waren wir vor der Wohnung in der Nähe des Flugplatzes. Nachdem wir ausgestiegen waren, wurde sich erst einmal gründlich gestreckt und gegähnt, dann holten wir den Schlüssel und trugen unsere Koffer hinein. Die Wohnung lag im ersten Stock, der andere Eingang am Haus war für die Feriengäste im Erdgeschoß. Es war mehr eine Stube mit Kochnische und abgetrennter Schlafecke, doch für Sandra war es das Paradies. Es machte ihr nichts aus, auf engem Raum zu wohnen, wie sie sagte. Hauptsache, sie wäre in meiner Nähe. Und nah waren wir uns in diesem besseren Kaninchenstall wirklich. Die Enge und Nähe bedrückte uns jedoch nicht, es wirkte irgendwie beruhigend und anheimelnd. Die Schlafecke hatte ein schmales Bett, das Wohnzimmer war mit einem Tisch, einem zweisitzigen Sofa und einem Sessel ausgestattet. Urgemütlich.

Der Sommer hatte zugeschlagen. Draußen war ein ständiger, leichter Wind, doch in der Wohnung waren es weit über dreißig Grad. Wir legten als erstes unsere Kleidung ab und schlüpften in Badesachen. Lebensmittel für das Wochenende hatten wir in einer Kühlbox mitgebracht, doch die Hitze vertrieb jeden Appetit.

Gegen Abend wurde es langsam erträglich. Wir öffneten alle Fenster, und der Seewind vertrieb etwas von der Hitze, aber nicht sehr viel. Wir machten einen kleinen Spaziergang vor dem Schlafengehen, zum Flugplatz und zurück, danach waren wir so müde, daß wir direkt ins Bett fielen und einschliefen.

Obwohl das Bett gerade mal groß genug für eine Person war, störten wir uns nicht im Schlaf. Am nächsten Morgen wurden wir gegen sechs Uhr wach.

"Guten Morgen", sagte Sandra fröhlich.

"Einen recht schönen guten Morgen", wünschte ich ihr ebenfalls und streckte mich. Sandra lag wieder mal zur Hälfte auf mir. Sie änderte dies sofort, nachdem ich fertig war mit Strecken und Räkeln, und kletterte auf mich. Sie verschränkte die Arme unter meinem Kopf und legte ihr Gesicht an meins. Ich hörte ihr entspanntes Atmen durch die Nase direkt an meinem Ohr. Ich legte eine Hand auf ihren unteren Rücken, mit der anderen streichelte ich sie zärtlich. Zuerst über die Haare, dann unter den Haaren am Genick, dann den Rücken herunter und wieder hinauf zu den Haaren. Sie genoß es, genau wie ich. Sie brauchte sehr viel Zuwendung und Zärtlichkeit, gab andererseits aber auch genauso viel zurück. Ich liebte es, über ihre glatte Haut zu streichen. Um sie ein bißchen zu ärgern, schob ich meine linke Hand unter ihre Unterhose und massierte ihren Po, doch sie ließ sich nicht davon ärgern. Ganz im Gegenteil, sie seufzte genüßlich und drückte sich enger an mich. Sie küßte mich sanft auf mein Ohr und knabberte am Ohrläppchen, wie ein Kätzchen, das spielt.

"Nimm die andere Hand auch noch dazu", nuschelte sie.

"Das wird aber dann zu eng", meinte ich, "denn so weit sind die neuen Sachen ja auch nicht."

"Dann zieh es mir halt aus", sagte sie gleichgültig. Ich zog an den Seiten, sie hob ihr Becken etwas an, bis das Höschen über ihren Po gerutscht war. Sie strampelte es ab. Ich massierte sanft beide Halbkugeln. Sie hatte festes Fleisch, keine einzige Stelle war wabbelig. Ihr Atem ging etwas stärker.

"Das ist toll", seufzte sie und küßte und knabberte weiter. So langsam hatte diese ganze Aktion eine gewisse Auswirkung auf mich, und ich wußte nicht so recht, damit umzugehen. Sandra schien auch etwas in sich zu spüren, denn sie hob plötzlich den Kopf und sah mich an.

"Das ist ein ganz tolles Gefühl, Tom", sagte sie mit dunkler Stimme. Dann senkte sie ihren Kopf und küßte mich, während ich ihren Po weiter massierte. Meine Hände glitten von den Backen über die Schenkel und zurück, dann langsam über die Innenseite ihrer Beine. Sandra spreizte die Beine weiter und gewährte mir Zugang zu der Stelle, an der sich ihre Beine trafen. Ich legte beide Hände über ihren Po, die Finger trafen sich in ihrem Schritt. Sie drückte sich etwas dagegen und stöhnte leicht. Ich hatte eine Grenze überschritten, von der es kein Zurück gab: ich hatte sie an einer sehr intimen Stelle berührt. Doch Sandra fand es schön, wie sie mir zu verstehen gab. Ich wollte trotzdem nicht weitergehen, also ließ ich meine Hände still liegen, zog sie eher noch etwas zurück. Sandra hob ihren Kopf.

"Was ist denn?" fragte sie erstaunt. "Leg die Hände wieder da hin." Sie küßte mich wieder. Diesmal erwiderte ich ihren Kuß etwas stärker. Unsere Lippen bewegten sich miteinander, die Münder wurden geöffnet und wieder geschlossen. Ihre Umarmung und ihr Atmen wurden stärker. Ich legte meine Hände wieder so, wie sie es wollte, und ein leichter Schauer durchlief sie, begleitet von einem erregten Stöhnen. Meine Fingerspitzen drückten abwechselnd gegen ihren Po und gegen die Stelle zwischen Vagina und After. Sandra spreizte ihre Beine noch weiter, und ich konnte die kleine Spalte fühlen, die sich ebenfalls öffnete. Sandra bewegte ihren Unterleib, um meine Finger noch mehr spüren zu können, und ich griff etwas tiefer und legte einen Finger auf diese kleine, schmale, jungfräuliche Spalte. Ein Schütteln durchlief sie, und sie stöhnte in meinen geöffneten Mund. Ganz sanft und sehr langsam begann ich, sie dort zu massieren und zu streicheln. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis Sandra von einer starken Erschütterung gepackt wurde. Mein Finger wurde naß und rutschte etwas in ihre Vagina hinein. Dies verstärkte ihre Erschütterung noch mehr, und mit ersticktem Stöhnen spannte sich ihr Körper, um dann plötzlich zu erschlaffen. Sie drückte fester gegen meinen Finger, der noch etwas tiefer rutschte, sie drückte fester gegen meine Lippen, als die zweite, noch stärkere Welle sie erfaßte. Ihr Speichel floß in meinen Mund. Sie umklammerte mich mit all ihrer Kraft, als die dritte, alles auslösende Welle kam. Sie stöhnte laut; ihre Beine preßten sich fest an meine Seite, als der erste Orgasmus ihres Lebens durch sie und jede Nervenzelle ihres Körpers fuhr. Sie biß mich unbewußt in die Unterlippe, als mein Finger so weit wie nur eben möglich eindrang, ohne sie zu verletzen. Sie hielt es nicht mehr aus und hob den Kopf etwas an, um ihrem Stöhnen und der Erregung freien Lauf zu lassen. Ihr heißer Atem traf mich ins Gesicht, ihre Augen waren geschlossen, um jede winzige Gefühlsänderung zu erfassen.

Langsam normalisierte sich ihre Atmung wieder, und sie legte erschöpft ihren Kopf neben meinen.

"Wow", meinte sie schließlich, "so kannst du mich jeden Morgen wecken." Sie grinste mich kurz und schelmisch an, dann legte sie den Kopf wieder zurück. Ich zog meinen Finger langsam zurück, doch sie protestierte sofort.

"Nicht wegziehen, das fühlt sich so schön an." Also ließ ich ihn dort liegen, ohne ihn zu bewegen.

"War das ein Orgasmus?" fragte Sandra mich nachdenklich. Ich brummte zustimmend.

"Hm", machte sie.

"Stimmt was nicht?" fragte ich besorgt.

"Doch, doch", sagte sie schnell, "ich wußte nur nicht, daß sich das so toll anfühlt. Das hat unsere Lehrerin nicht erzählt."

"Was hat sie denn erzählt?"

"Na ja, sie hat gesagt, wie das alles geht, aber kein Wort davon, wie es sich anfühlt. Sag mal", fragte sie plötzlich ganz aufgeregt, "wenn ein Mann einer Frau seinen Penis hineinsteckt, fühlt sich das auch so toll an?" Jetzt wurde die Unterhaltung kritisch, dachte ich.

"Hm... Tja... denke schon, aber das hängt von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ab", meinte ich verlegen. "Aber darüber können wir uns ja ein andermal unterhalten." Doch Sandra wollte sich jetzt darüber unterhalten. Sie bohrte und quengelte, bis ich nachgab. Vorsichtig schob ich einen zweiten Finger dazu, dann einen dritten. Das war ihr doch etwas unangenehm, und sie ließ dieses Thema erst mal fallen. Doch so wecken wie heute dürfte ich sie jeden Morgen. War das nicht nett von ihr?

Im Nachhinein kann natürlich über diesen Vorfall diskutiert werden, doch wozu? Es war nichts geschehen, was Sandra wehgetan hätte, und was geschah, hatte sie genossen. Warum also großartig Worte darüber verlieren? Mir war auf jeden Fall klar, daß es bei diesem einen Mal nicht bleiben würde; und mir war auch klar, daß dieses Spiel vollständig nach Sandras Regeln gespielt werden mußte. Sie bestimmte, wann was geschah. Sie, nicht ich.

Und genauso geschah es. Natürlich weckte ich sie nicht jeden Morgen so; schließlich war sie ein junges Mädchen und keine sexbesessene Furie. Doch ein- oder zweimal in der Woche überkam es sie, manchmal morgens, manchmal abends. Wir beide hatten unseren Spaß daran, sie allerdings mehr als ich, da mir die Entspannung im Moment noch verwehrt blieb, aus verständlichen Gründen, wie ich hoffe. Trotzdem war es ein schönes Gefühl, ihren Höhepunkt mitzuerleben und sie dabei zu küssen, im Arm zu halten und zu streicheln. Schließlich war mehr zwischen uns als nur der rein körperliche Akt.

Den Urlaub verbrachten wir mit Faulenzen, braun werden, am Strand herumtoben, Spazierengehen, Schmusen, Einkaufen und wieder Faulenzen. Die Ruhe tat uns gut. Fern von der Heimat, wie man sagt, ist alles andere auch fern. Sandra hatte die Trennung von ihrer Mutter innerlich vollzogen, nur die Anhänglichkeit war größer geworden. Durch unsere intimen Aktivitäten waren wir uns noch näher gekommen, doch keiner von uns sprach das Thema "Verliebtsein" an. Wir nahmen es so an, wie es war, und wir lebten dieses Gefühl aus. Falls wir darüber gesprochen hätten, wäre doch nichts anderes dabei herausgekommen als das, was wir schon wußten: daß wir ineinander verliebt waren. An unserem Leben hatte dies jedoch nichts geändert, außer vielleicht, daß wir noch respektvoller miteinander umgingen als vorher. Wenn wir durch die Stadt gingen, Hand in Hand, ernteten wir oft merkwürdige, erstaunte Blicke, doch dies machte uns absolut nichts aus. Wir waren zusammen.

Am letzten Abend des Urlaubs wollte Sandra noch einmal "massiert" werden, wie sie es nannte, und gerne tat ich ihr diesen Gefallen. Nachdem sie in den letzten drei Wochen gelernt hatte, die Vorgänge ihres Körpers zu verstehen, fiel es ihr von Mal zu Mal leichter, mitzugehen. Natürlich machte dies die Angelegenheit für mich nicht einfacher, doch ich war fest entschlossen, nur das zu tun, was sie wollte, und keinen Schritt weiterzugehen. Als es vorbei war, rutschte Sandra auf mir tiefer, um meinen Herzschlag zu hören. Ihr Unterleib drückte dabei gegen meinen, und sie merkte, daß dort etwas anders war als sonst. Neugierig rollte sie von mir und schaute die Erhebung an, die vorher nicht dort gewesen war. Sie kramte in ihren Kenntnissen.

"Ist das eine Erektion?" fragte sie interessiert, und ich nickte.

"Aha", sagte sie und besah sich diese von allen Seiten. Schließlich siegte die Neugier, und ohne zu fragen zog sie meine Badehose aus. Wir hatten uns schon so oft nackt gesehen durch unsere gemeinsamen Bäder und Duschen, daß wir keine Scheu oder Hemmungen voreinander hatten. Doch diesen Zustand kannte Sandra noch nicht. Sie zog also, und das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit sprang hervor und richtete sich auf.

"Wow", sagte sie kichernd, "so groß wird das?" Mein Glied zuckte leicht, als Sandra vorsichtig dagegentippte, und sie lachte. "Das lebt ja!" Mir wurde die ganze Sache langsam peinlich und auch unerträglich.

"Genug gesehen?" fragte ich sie und griff nach meiner Badehose, um sie hochzuziehen, doch Sandra war schneller.

"Noch lange nicht." Mit einem Griff hatte sie die Badehose von meinen Beinen gezogen. Sie legte sich zwischen meine Beine, um die Neuigkeit näher zu inspizieren. "Was ist denn das alles?" fragte sie und tippte gegen die verschiedenen Teile in ihrem Blickfeld. Ich versuchte, ihr das zu erklären, und auch die Funktion, und dieses ganze Gespräch trug nicht dazu bei, meinen Zustand wesentlich zu verändern. Sie nickte zufrieden.

"So was habe ich mir schon gedacht, hab's nur noch nie gesehen", meinte sie. "Und das Ding paßt bei einer Frau rein?"

"Bei einer erwachsenen Frau schon", sagte ich, und sie erinnerte sich an meine drei Finger.

"Irgendwann probieren wir das mal", sagte sie ernsthaft, "aber nicht jetzt. Jetzt will ich erst mal gucken. Sag mal, Tom, wenn du mich massierst, wächst das dann immer so?" Ich nickte. "Und wie wird das wieder klein?"

"Entweder dadurch, daß ich nicht mehr dran denke oder abgelenkt werde, oder durch Selbstbefriedigung. So wie ich dich massiert habe, geht das auch bei einem Mann."

"Und wie macht man das?" fragte sie gespannt. Ich war mal wieder in einem Zwiespalt. Doch die Ehrlichkeit siegte.

"Der Mann legt seine Finger darum und reibt auf und ab." Sie griff vorsichtig nach meinem Glied, nahm es in ihre Hand und schloß die Finger darum.

"So etwa?" Ich stöhnte, und sie ließ erschrocken los. "Hab ich dir wehgetan?"

"Nein, das ist nur genauso ein tolles Gefühl, wie du es hattest." Sie nickte verstehend. Langsam schloß sie wieder ihre Finger. "Und jetzt reiben?"

"Wenn du möchtest", sagte ich angespannt. Jede Faser meines Körpers lechzte nach Erleichterung, doch noch immer stand für mich im Vordergrund, daß Sandra das Tempo bestimmte, nicht ich. Sie sollte nur das tun, was sie wollte. Langsam bewegte sie ihre Faust auf und ab.

"Komm neben mich, daß ich dich spüren kann", bat ich sie. Sandra legte sich neben mich, ihre Beine neben meinen Kopf, so daß ihre Augen in direktem Kontakt zu ihrer Hand waren. Schließlich war sie ein junges Mädchen und wollte sehen, was da vorging. Ich legte meinen linken Arm zwischen ihre Beine und drückte so gegen ihren Po und Rücken gleichzeitig. Es dauerte nicht lange, und Sandra schrie überrascht auf.

"Huch! Tom, was ist das?" Doch ich konnte in diesem Moment nicht reden. Mein ganzes Gefühl war auf diese kleine Fläche konzentriert, an der ihre Hand war. Das heiße Sperma schoß heraus und verteilte sich auf ihrer Hand, auf meinem Bauch, auf dem Bett, und ein kleiner Teil landete in ihrem Haar. Sie merkte jedoch an meinem Streicheln, daß es mir gut ging, und schaute aufmerksam zu, wie die Flüssigkeit ihr Heim verließ und dort hinging, wo es ihr gerade gefiel.

Als ich wieder reden konnte, erklärte ich ihr das, was sie gerade gesehen hatte. Noch mehr Theorie wurde jetzt anschaulich dargestellt.

"Ich dachte immer, da kommen wirklich so kleine Fische und schwimmen raus", lachte sie, "aber da sind ja gar keine drin." Ich mußte einfach mitlachen. Sandra sah mich verschmitzt an. "Ich denke, ich schulde dir noch einige 'Massagen'", grinste sie. "Das hättest du mir aber auch eher zeigen können." Ich streichelte ihr Haar.

"Sandra, ich will dich zu nichts drängen oder überreden. Tu das, was du möchtest, und denk nicht immer an mich." Dies war die falsche Formulierung. Sie sah mich etwas verletzt an.

"Ich möchte aber, daß es dir auch gutgeht."

"Ist schon okay, Sandra. Ich meinte, daß wir beide das tun können, was du möchtest, und nicht das, was ich möchte. Denn ich will dir nicht wehtun oder dich verletzen, verstehst du? Was wir miteinander tun, tun wir, weil es uns beiden Spaß macht. Wenn ich etwas gegen deinen Willen tue, würde es dir bestimmt nicht gefallen, und das will ich auf keinen Fall." Jetzt verstand sie es. Sie stand auf, holte einen feuchten Waschlappen und wischte die Spuren ihrer Tätigkeit auf, so gut es ging. Als Gegenleistung durfte ich ihr die Haare waschen.

Wir waren ein gutes Team.

Unsere Koffer waren schnell gepackt, und gegen neun waren wir bereits mit dem Zug wieder unterwegs zum Festland. Wir fuhren bereits am Freitag, um am nächsten Tag noch einkaufen zu können. Ich rechnete mit dem normalen Berufsverkehr; die Rückreisewelle würde erst am Samstag einsetzen.

Sandra saß wieder auf meinem Schoß und lenkte. Diesmal konnte ich meine Beherrschung, die ich auf der Hinreise zeigen mußte, fallen lassen, und Sandra grinste wissend, als sie etwas unter ihrem Po spürte.

"Du bist ja ein ganz Schlimmer", meinte sie mit einem verschmitzten Blick.

"Das kommt nur, weil ich dich so verdammt lieb habe", sagte ich ohne Scham, "und weil du so verdammt hübsch aussiehst in deinem kurzen Rock und mit diesen wunderbaren, schlanken, braungebrannten Beinen." Wir lachten. Sandra war richtig glücklich über meine Komplimente, die vollkommen ehrlich gemeint waren. Mit der linken Hand streichelte ich ihren Bauch unter dem T-Shirt, mit der rechten ihre Beine.

"Na warte, wenn wir nach Hause kommen", sagte sie mit einem hinterlistigen Blick. Obwohl sie erst zwölf war (am 26. Oktober hatte sie Geburtstag), wußte sie jedoch, daß unsere Beziehung ab einem gewissen Punkt nicht mehr für die Umwelt bestimmt war. Wenn wir draußen unterwegs waren, hätten wir großer Bruder und kleine Schwester sein können, Cousin und Cousine, oder Onkel und Nichte, aber nicht mehr. Alles andere gehörte nur uns und ging keinen etwas an. Ihre Einstellung war natürlich beruhigend für mich, denn unsere Gesetze sind in diesem Punkt eindeutig. Ich denke, daß es im Fall der Fälle keine Rolle gespielt hätte, daß alles, was geschehen war, ohne Zwang, sondern freiwillig passierte. Das Gefühl wird nicht bewertet, sondern die Handlung. Auch wenn die Handlung an sich nichts Schlimmes war. Ein junges Mädchen entdeckte ihre Sexualität, und ein Erwachsener half ihr dabei. Es war für das Mädchen ein Riesenglück, daß der Erwachsene sie liebte, und daß sie ihn auch liebte. Aber trotzdem war es gegen das Gesetz.

Zumindest gegen die Buchstaben dieses Gesetzes. Aber war es auch gegen den Sinn?

Ich nahm den Faden wieder auf, nachdem meine Gedanken kurz in die Gesetzeslage abgeglitten waren.

"So? Was passiert denn heute abend?"

Sandra sah mich mit einem 'Du weißt schon'-Blick an. "Was heute abend passiert? Ganz einfach: Ich werde mich ganz ausziehen, dann werde ich duschen. Meine Hände gleiten über jede Stelle meines Körpers, und ich reibe sanft... Aua!" Ich hatte sie in den Hals gebissen.

"Noch ein Wort, meine liebe kleine Sandra, und ich beiß dir das Genick durch." Ich seufzte theatralisch. "Was ist bloß aus dem süßen Mädchen geworden, das ohne Unterhose auf dem Spielplatz herumgetobt ist..." Sandra wurde puterrot.

"Du Mistkerl", schimpfte sie, "du sollst mich doch nicht daran erinnern." Verstimmt sah sie zum Fenster hinaus. Selbst der Spaß am Lenken war ihr vergangen. Ich grinste leicht. Noch saß ich am längeren Hebel.

Nur: wie lange noch?

Obwohl Sandra etwas böse auf mich war, blieb sie doch auf meinem Schoß sitzen, bis kurz vor Niebüll. Kurz bevor wir im Bahnhof einfuhren, legte sie ihren Kopf nach hinten, so daß er auf meiner Schulter ruhte. Sie gab mir einen Kuß auf die Wange.

"Vielen Dank für den Urlaub, Tom. Es hat mir riesig Spaß gemacht." Ich griff nach ihrem Kopf und streichelte sie.

"Ich hab's gern gemacht, Sandra. Ich freu mich, wenn du glücklich bist." Sie blieb so liegen, bis das Auto vor uns anfuhr, dann rutschte sie schnell auf ihren Sitz, schnallte sich an, und die Rückfahrt nach Hause begann.

Der Verkehr war wirklich nicht so wild. An frühen Nachmittag waren wir bereits in meiner Wohnung und packten die Koffer aus. Sandra plazierte ihre Souvenirs (Muscheln, Fischerkugeln, Seepferdchen, Postkarten und sogar die Tankquittungen) auf ihrem Schreibtisch, um später geeignete Standorte dafür zu finden. Später am Abend schrieb sie sogar kleine Kärtchen mit "Westerland, Sylt, 19.." darauf. Als ich sie fragte, warum sie dies tat, sagte sie großspurig, daß das ja wohl nicht der letzte Urlaub war, in den ich sie mitnahm, doch sie lachte dabei.

Bevor wir zu Bett gingen, waren bereits zwei Maschinen Wäsche durchgelaufen und die Kapazität meines Wäscheständers erschöpft. Der Rest konnte morgen erledigt werden. Sandra war von der Rückfahrt genauso müde wie ich, und wir schliefen schnell ein. Unsere gesamte Wäsche war entweder noch naß vom Waschen oder schmutzig, so daß wir unbekleidet schliefen. Sandra mochte das Gefühl, meinen Körper an ihrem zu spüren, und die Reaktion, die mein Körper zeigte, weil ihrer neben mir lag. Wir hatten einen Punkt in unserer Beziehung erreicht, an dem wir uns spüren mußten. So ziemlich alle Geheimnisse des eigenen und des anderen Körpers waren aufgedeckt, doch das Gefühl, Haut an Haut zu liegen, war einfach beruhigend und schön. Also taten wir es.

Am nächsten Morgen waren wir frühzeitig in der Stadt, um Lebensmittel einzukaufen. Als wir zurückkamen, stand ein Möbelwagen vor der Tür. Neue Leute zogen in Sandras ehemalige Wohnung ein, doch das interessierte sie nur am Rande. Sie hatte mit diesem Teil ihres Lebens abgeschlossen. Wir trafen die neuen Mieter auf unserer Etage; ein Ehepaar Mitte vierzig. Sandra lief noch schnell zur Bäckerei, nachdem wir die Sachen verstaut hatten, und kaufte ein Brot, daß sie, mit einem Beutel Salz, den Leuten überreichte. Sie bedankten sich herzlich und freuten sich, doch das war auch schon so ziemlich alles, was wir von ihnen mitbekamen. Es waren sehr ruhige Menschen, die wir so gut wie gar nicht hörten.

Der Rest des Tages verging mit Bügeln. Sandra und ich wechselten uns dabei ab. Bei einer Zimmertemperatur von über 25 Grad ist Bügeln wirklich kein Spaß, doch es mußte sein. Die Wäsche vom Morgen war am Abend so trocken, daß auch sie gebügelt werden konnte, Als der Sonntag kam, waren wir mit der Hausarbeit durch und fast wieder urlaubsreif, wie nach jedem Urlaub und dessen "Nachbereitung".

Sandra hatte noch drei Wochen Ferien, die sie natürlich nicht in der Wohnung verbringen wollte. Wir gingen täglich in einem großen Wald spazieren, jedesmal mindestens drei bis vier Stunden. In dem Wald waren die Temperaturen einigermaßen erträglich. Sandra fand eine kleine Lichtung, etwa dreihundert Meter vom Weg entfernt. Hier ruhten wir uns aus, bevor wir zurückgingen. Zumindest meistens. Manchmal hatte Sandra Lust auf "Massagen". Sie saß in meinem Schoß, ihren Rücken an meinem Bauch. Mit der Hand rieb ich sanft über die Stelle, an der sie es gern hatte, bis sie ihren Höhepunkt erreichte. Ihre "Schulden" bei mir zahlte sie dann zu Hause.

Diese Stellung hatten wir an unserem ersten Spaziergang herausgefunden. Sandra lehnte sich an mich, spreizte ihre Beine ab und gab mir freien Zugang. Mit der linken Hand strich ich über ihren Bauch und ihre Brust, mit der rechten griff ich unter ihr Höschen und massierte sie. Sie liebte es, meinen Finger in ihr zu spüren, und die Spannung, die durch ihr angehobenes Höschen auf meine Hand ausgeübt wurde, übertrug sich auf sie. Meinen Finger hin- und herbewegend, rieb ich gleichzeitig ihre Klitoris, die winzig klein herauskam und langsam wuchs. Sandra griff mit ihren Armen nach hinten, um mich zu umarmen, dadurch wurde ihre Brust sehr gespannt, und das Streicheln erregte sie so noch mehr. Sie wußte schon, was ihr gefiel.

Doch dies geschah nur drei- oder viermal während unserer Wanderungen durch den Wald. Schließlich gab es so viel zu entdecken. Manchmal, wenn wir ganz ruhig saßen, kamen Kaninchen aus den Büschen und äugten vorsichtig auf die Lichtung. Manchmal sahen wir ein Eichhörnchen über die Wiese flitzen und den nächsten Baum hinauf huschen, und einmal, ein einziges Mal, sahen wir ein Reh, das ganz vorsichtig zu uns herüberäugte und dann wieder verschwand. Dies waren eigentlich die schönsten Momente für uns. Alles andere war wiederholbar, aber dies nicht.

In der letzten Woche ihrer Ferien fuhren wir ins Phantasialand. Das war genau das richtige für Sandra. Und auch für mich. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Es war bewölkt, aber trocken, und daher auch nicht mehr so heiß, wie sonst für Mitte August üblich. Trotz der Ferien war es an diesem Tag nicht so voll wie an den Wochenenden, so daß die Wartezeiten an den Fahrgeschäften nicht mehr als fünf Minuten betrug.

Da wir durch den Seiteneingang kamen, war die erste Achterbahn natürlich direkt fällig. Wir fuhren zweimal damit, dann ging es weiter. In der Geisterbahn bekam Sandra einen Riesenschrecken, als sie im Spiegel plötzlich das Skelett zwischen uns sitzen sah. Die Höhlen-Wasserbahn war zuerst eine Enttäuschung, denn nach einer kleinen Runde bewegte sich das Boot wieder auf den Ausgang zu. Plötzlich schwenkte es ab, fuhr einen kleinen Abhang hinunter, und die Filmwelt begrüßte uns. Sandra sah mit glänzenden Augen auf die ganzen Szenen, von denen sie schon gehört oder die sie schon gesehen hatte. King Kong war natürlich eine große Attraktion, aber auch der Hai war nicht schlecht. Vollkommen fasziniert war sie, als wir in der Gondelbahn an den erleuchteten Kammern mit Nachbildungen aus Märchen und Sagen vorbeifuhren. Es war zauberhaft. Die Achterbahn im Dunklen war natürlich großartig, doch den größten Eindruck machte Galaxy. Dieses realistische Weltraumabenteuer ließ Sandra vergessen, daß sie nur in einer bewegten Gondel saß. Es war ein beeindruckendes Erlebnis.

Natürlich wurden die verschieden Stände mit Andenken, Erfrischungen und Essen nicht übergangen. Da ich schon öfter hier gewesen war, hatte ich eine kleine Tasche mitgenommen, die am Abend voll gefüllt war. Auch diese Trophäen kamen in Sandras Zimmer, beschriftet und mit Datum versehen.

An diesem Abend war Sandra so erschöpft, daß sie bereits auf dem Sofa einschlief, und das schon gegen acht Uhr. Ich trug sie vorsichtig ins Schlafzimmer, legte sie sanft auf das Bett und zog sie aus. Sie lächelte im Schlaf und murmelte etwas, das ich aber nicht verstand. Ich gab ihr einen Kuß auf die Stirn und wünschte ihr eine gute Nacht. Für mich war es noch zu früh, um schlafen zu gehen, also skizzierte ich im Arbeitszimmer schon einmal das Grundgerüst für das neue Programm, daß ich für den Kunden schreiben sollte, der auch das vorherige gekauft hatte. Gegen zehn Uhr hörte ich Sandra nach mir schreien. Ich eilte ins Schlafzimmer. Sandra saß im Bett und weinte. Ich setzte mich zu ihr.

"Spatz, was ist denn?" fragte ich besorgt. Sie drückte sich an mich und schluchzte.

"Ich - schnüff - bin aufgewacht, und du - schnüff - warst nicht da. Da hab ich Angst gekriegt - schnüff." Ich tröstete sie, bis sie sich beruhigt hatte, doch als ich aufstehen wollte, klammerte sie sich fest.

"Nicht weggehen, Tom, bleib bei mir." Wenn Gefühle aufgebracht sind, helfen Vernunft und Logik nicht mehr.

"Ich komm sofort wieder, Sandra, ich mach eben nur das Licht draußen aus." Sie kam mit. Ich schaltete das Licht im Arbeitszimmer und Wohnzimmer aus, dann ging ich mit ihr zurück ins Schlafzimmer. Sandra legte sich wieder hin, während ich am offenen Fenster noch eine Zigarette rauchte. Den Aschenbecher stellte ich auf das Fensterbrett. Schließlich zog ich mich auch aus und legte mich neben sie. Sandra klammerte sich an mir fest, als ob sie Angst hätte, daß ich mich jeden Moment in Luft auflösen würde. Ich tröstete sie, so gut ich konnte, mit den üblichen beruhigenden Worten und Silben und den Zuwendungen, die ein aufgebrachtes Kind so braucht, bis sie wieder einschlief. Ich ließ unhörbare Flüche gegen Beatrix los und hoffte, daß sie dies irgendwie spüren würde. Aber wahrscheinlich hatte sie dafür ein zu dickes Fell.

Am nächsten Morgen war die Welt wieder in Ordnung, und besonders in dem Moment, als ihr neuer Schreibtisch mit Stuhl angeliefert wurde, dazu zwei Regale, die ich bestellt hatte. Sandra hatte den Schreibtisch am Montag nach unserem Urlaub ausgesucht, und er konnte relativ kurzfristig geliefert werden. Ich stellte einen Scheck aus, nachdem er montiert war, und Sandra bestand darauf, ihn von ihrem Sparbuch zu bezahlen. Widerspruch war sinnlos.

Bei der Bank, in der Sandras Sparbuch geführt wurde, gab es ein paar Probleme. Die Erklärung von Beatrix, daß sie mir Sandra "überließ", wurde nicht so recht geglaubt, erst nachdem ich die Sachbearbeiterin aufforderte, bei meiner Bank eine Auskunft über mich einzuholen, um zu beweisen, daß ich auf Sandras Geld absolut nicht angewiesen war, taute die Atmosphäre etwas auf. Sandra beschloß, das Sparbuch aufzulösen.

"Ich laß mich doch nicht so behandeln", schimpfte sie, "was glauben die eigentlich, wer die sind?" In der Ecke, in der wir saßen, war es also recht laut, und die ganze Aufmerksamkeit, die wir auf uns zogen, bewog die Angestellte dazu, Sandras Wunsch nachzukommen, obwohl sie "kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache habe". Sandra erwiderte recht eindeutig, wie sehr sie dies interessierte, und wenige Minuten später hatte sie ihr Geld in der Hand. Wir gingen direkt gegenüber zu meiner Bank, und ich bemerkte den Blick der Angestellten, die uns etwas später herauskommen sah, in Sandras Hand ein neues Sparbuch in den typischen Farben meiner Hausbank. Sandra sah sie, streckte ihr die Zunge heraus und winkte mit dem Sparbuch. Die Angestellte drehte sich vom Fenster weg, ziemlich peinlich berührt.

Bei meiner Bank gab es keine Probleme. Ich dort war bekannt, Sandra konnte selbst Geld abheben und einzahlen, und mein Sachbearbeiter hatte große Mühe, ein lautes Auflachen zu unterdrücken, als Sandra ihm empört und in deutlichen Worten erzählte, was in der anderen Bank passiert war.

"Da brauchst du bei uns keine Sorgen zu haben, Sandra", lachte er, als er ihr das Sparbuch überreichte. Sandra prüfte den Eintrag, rechnete kurz, sagte "Stimmt!" und war glücklich. Das Geld für den Schreibtisch war bereits abgezogen. Obwohl ich einen letzten Versuch unternahm, das Geld abzulehnen, blieb Sandra standhaft.

"Das ist mein Schreibtisch, und den bezahle ich auch. Punkt." Nun hatte sie ihr Sparbuch und konnte selbst Geld abheben. Dies stärkte ihr Selbstbewußtsein ungemein. Stolz ging sie mit mir zum Auto, um nach Hause zu fahren. Dort richteten wir das Arbeitszimmer ein. Sandras und mein Schreibtisch kamen an je eine Seite des Fensters, an die Seiten je ein Regal, eins für ihre Bücher und Unterlagen, eins für meine Bücher und Software. Sandra hatte den Tisch rechts vom Fenster, da sie mit rechts schrieb und so ein gutes Licht zum Arbeiten hatte. Über ihren Tisch heftete sie einige der Postkarten aus Westerland und dem Phantasialand an, und im Lauf der Zeit kamen noch sehr viele dazu.

Am Freitag holten wir die neuen Schulbücher ab (Bildung ist teuer, aber das sie so teuer ist, wußte ich doch nicht) und kauften noch für das Wochenende ein, denn für den Abend hatte ich eine Überraschung geplant, doch ich verriet nichts. Sandra erzählte ich, daß ich morgen sehr viel zu Hause zu tun hätte, und sie glaubte es. Gegen neun wollte sie ins Bett.

"Gute Nacht, Tom", sagte sie und küßte mich auf die Wange. Ich tat überrascht.

"Was denn, jetzt schon? Das paßt mir aber gar nicht, dich alleine hier zu lassen." Sandra blickte alarmiert auf.

"Wieso hierlassen? Willst du noch weg?" Ich nickte.

"Tja, ich hatte vor, im Autokino einen Film anzusehen, aber wenn du schlafen willst, muß ich eben alleine fahren." Sandra fuhr auf wie elektrisiert.

"Film? Autokino? Du? Ich meine, wir? Echt???" Ich freute mich über ihre Aufregung und drückte sie an mich.

"Echt. Ich dachte, es wäre ein schöner Abschluß für die Ferien, einmal bis tief in die Nacht aufzubleiben. Aber wenn du nicht willst..." Sandra boxte mich auf den Arm.

"Natürlich will ich, du Doof! Ins Autokino... Wie geht das denn? Fahren wir mit dem Auto in ein Kino? Kann ich mir gar nicht vorstellen, das paßt doch gar nicht zwischen die Sitze. Wie geht das denn? Nu sag schon!" Sie war vollkommen aus dem Häuschen. Statt zu antworten, nahm ich sie an die Hand und ging zur Tür.

"Tom, nun warte doch! Was soll ich denn anziehen? Kann ich so mit? Ich kann doch nicht im Bikini ins Kino! Ich zieh mich schnell um. Und du wartest hier!" Sie rannte ins Schlafzimmer und war nach einer Minute wieder da. Rotes T-Shirt, dunkelgrüner Rock, braune Sandalen, braune Haut, braune Augen, blonde Locken. Sie sah wunderschön aus.

"Was starrste denn so? Nu komm schon", maulte sie, als ich sie ansah.

"Sandra", sagte ich bewegt, "du siehst fantastisch aus."

"Ja, ja, das kannst du mir auch im Auto sagen", meinte sie, doch ihre Augen glänzten. Die Freude jedoch, in ein Autokino zu fahren, war viel stärker als meine Freude über ihren Anblick. Diesmal mußte sie mich zur Tür ziehen.

Es war Freitag, es war ein herrlicher Film (Die Schöne und das Biest von Walt Disney), also war es voll. Wir fanden trotzdem einen guten Platz im Mittelfeld. Sandra sah immer wieder aufgeregt auf die vielen Autos vor uns, neben uns, hinter uns. Die Vorstellung begann um 22 Uhr, als es noch hell war, doch der Hauptfilm fing erst gegen Viertel vor elf an, als es schon dunkel war. Sandra war einfach hingerissen. Daß der Klang aus dem kleinen Lautsprecher, der auf der Ablage lag, nicht der beste war, war unwichtig. Allein die Aufregung, im Autokino zu sein, war schon genug. Und dann noch dieser wunderbare, bewegende Film...

Sandra war völlig gefangen von den Bildern auf der großen Leinwand. Selbst der Abspann wurde aufmerksam verfolgt, und die bereits losfahrenden Autos bekamen böse Blicke, weil sie den Zauber dieses Abends störten. Doch schließlich wurde die Leinwand dunkel, und Sandra sank mit einem Seufzer in den Sitz zurück.

"Das war toll", sagte sie gerührt und wischte die kleine Träne weg, die sich aus ihrem Auge stahl. "Noch ein Eis für den Rückweg?" fragte sie eifrig und rannte zu dem kleinen Kiosk, während ich den Wagen schon mal in die Schlange einreihte, die dem Ausgang zukroch. Nach einigen Minuten kam sie mit zwei Erdbeerhörnchen zurück.

"Mein Lieblingseis", sagte ich erfreut, "danke schön, kleiner Liebling." Sandra strahlte wieder, wie schon den ganzen Abend. Das Eis war alle, kurz bevor wir auf die Autobahn Richtung Heimat fuhren.

Es war ein Uhr morgens, als wir zu Hause ankamen. Sandra war gleichzeitig todmüde und aufgedreht.

"Sag mal, Tom", fragte sie im Treppenhaus, "findest du wirklich, daß ich gut aussehe?"

"Angelst du nach Komplimenten?" scherzte ich, und sie wurde verlegen. "Ist schon gut, Sandra. Ja, ich finde, daß du umwerfend aussiehst. Die Farben passen unglaublich gut zu dir. Du hast einen sehr guten Geschmack." Sandra strahlte und kroch ganz eng in meinen Arm, während wir zu unserer Wohnung gingen. Wir setzten uns noch für eine Zigarettenlänge ins Wohnzimmer, Sandra dicht neben mir. Sie hatte einmal an einer Zigarette gezogen, und daraufhin keinerlei weiteres Verlangen danach gezeigt. Dies war mir nur recht; es reichte, daß einer die Sucht nicht bekämpfen konnte.

Ich hatte eine Hand auf Sandras Bein und streichelte es. Sandra lächelte und rutschte noch dichter an mich heran. Sie schien mit irgend etwas zu kämpfen, doch ich drängte sie nicht. Sie kam immer mit der Sprache heraus, wenn sie bereit war.

"Tom", fragte sie plötzlich verlegen, "darf ich dich mal was fragen?"

"Aber natürlich", antwortete ich überrascht. "Was macht dir denn zu schaffen?"

Sie druckste ein bißchen herum.

"Na ja, ich meine, als wir da in das Autokino gefahren sind, du weißt schon, da hingen so Bilder von anderen Filmen..." Sie stockte.

"Ja, und?" fragte ich ahnungslos.

"Na ja, auf einem... also da waren eine Frau und ein Mann, weißt du, und ... der Mann... der hatte seinen Kopf zwischen... kann auch sein, daß ich das nicht richtig gesehen habe, aber das sah so aus."

Ich wußte immer noch nicht, was sie meinte. Wahrscheinlich deshalb, weil ich auf diese Art Werbung nicht achtete. Sandra wurde etwas rot.

"Also sein Kopf, der war da, wo du mich immer massierst." Jetzt, wo es raus war, ging es leichter für sie. "Weißt du, was der da gemacht hat?" Und jetzt klickte es auch bei mir.

"Sandra, also, wie soll ich sagen... äh..." Wo sind die Worte, wenn man sie braucht? "Du weißt doch, was ich mit meinen Fingern bei dir mache. Und das kann man auch mit der Zunge machen."

Sandra blickte überrascht auf. "Echt? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Und das soll sich gut anfühlen?"

"Na ja", meinte ich, "manchen gefällt es und manchen nicht. Wie so vieles im Leben." Doch das war ihr zu philosophisch. Sie dachte ernsthaft nach, während ich die Zigarette ausdrückte, sie dachte nach, während wir ins Schlafzimmer gingen, und sie dachte nach, bis wir einschliefen.

"Aufwachen!" hörte ich ihre fröhliche, viel zu wache Stimme nach viel zu wenigen Stunden Schlaf. Ich blinzelte und sah zur Uhr: kurz nach acht. Ich drehte mich um.

"Auch gute Nacht", murmelte ich, doch da kam ich an die Richtige.

"Nix Schlafen", lachte sie und kitzelte mich, bis ich die Augen aufmachte. Ihr Gesicht war nur wenige Zentimeter von meinem entfernt. Und dann wurde es noch größer, als sie ihre Lippen auf meine drückte und mir einen langen Guten-Morgen-Kuß gab. Langsam wurde ich wach. Ich umfaßte ihren Rücken und streichelte sie über die ganze Haut, bis zu den Beinen. Was für ein zärtliches kleines Biest, dachte ich, doch ich freute mich gleichzeitig über ihre Nähe. Nach einigen Minuten löste Sandra sich von mir und setzte sich auf meine Brust. Sie legte die Hände in den Nacken und drückte ihre noch nicht vorhandene Brust heraus.

"Genauso hat die Frau auf dem Bild auch gesessen", sagte sie und beobachtete mich intensiv.

"Welche Frau auf welchem Bild?" fragte ich abwesend. Sandra zog eine Grimasse.

"Wovon ich dir gestern erzählt habe, du Schlafmütze." Sie schüttelte den Kopf, wie um zu sagen: 'Wie kann man so etwas nur vergessen?' Es fiel mir wieder ein, wovon sie sprach.

"Aha", sagte ich mit einem schwachen Versuch, meine Stimme begeistert und interessiert klingen zu lassen. Sandra hörte sofort mein Desinteresse.

"Ja, nur hat sie woanders gesessen." Ich gähnte leicht und schloß meine Augen wieder.

"So, hat sie. Und wo?" Sandra rutschte höher.

"Genau so hat sie gesessen." Sie saß still. Ich lag still. Nach einigen Momenten wurde es ihr zu dumm.

"Sag mal, kapierst du es nicht?" fragte sie etwas säuerlich.

"Was kapieren?" Ich war wirklich noch nicht wach, doch das änderte sich in dem Moment, als ich etwas Heißes an meinen Lippen spürte. Ich öffnete meine Augen wieder und sah ihren Bauchnabel über mir, in weiter Ferne, Richtung Decke, ihr Gesicht. Mein Fokus verengte sich, und ich blickte auf eine geöffnete, zwölfjährige Vagina, die über meinem Mund darauf wartete, daß etwas geschah. Meine Reaktion kam prompt.

Ich umfaßte ihre Hüften, zog Sandra näher zu mir und fing an, mit der Zunge in ihrer Spalte zu spielen. Sandras Reaktion kam genauso prompt. Sie schloß die Augen und fing an, zu stöhnen. Ihr Innerstes wurde feucht. Meine Zunge folgte der Spalte, zuerst in die eine Richtung, dann in die andere. Mit jedem Mal wurde der Druck gegen sie etwas stärker. Sandras Hände lagen auf meiner Hüfte, sie stützte sich dort ab, während sie meinen Bewegungen folgte. Ich fand ihren Kitzler und ließ meine Zunge mit schnellen Bewegungen darübergleiten. Sandras Stöhnen wurde intensiver. Sie preßte ihren Unterleib fester gegen mein Gesicht. Ich formte meine Zunge zu einer Spitze und bohrte sie in ihr Löchlein. Mit den Daumen zog ich ihre Haut etwas weiter auseinander, bis das rosige Fleisch deutlich sichtbar war. Die Zunge fand ihren Rhythmus, und Sandra ging mit. Jedes Hineinbohren wurde von einem "Hnn" von ihr begleitet, bis sie plötzlich leise aufschrie und sich anspannte. Ich preßte meinen Mund

auf ihre Scheide und saugte. Ihr Orgasmus verstärkte sich immens dadurch. "Aaahhhhnnn" machte sie laut und krallte sich mit den Händen in meiner Haut fest. Mit der Zunge nahm ich ihren Erguß in mir auf, und mein Mund preßte sich immer noch gegen sie und kaute, allerdings nur mit den Lippen. Sandra zitterte vor Erregung, als die letzten Wellen durch sie hindurch liefen. Schließlich rutschte sie auf mir herunter und legte ihr Gesicht an meins.

"Tom", keuchte sie, "das war einmalig. So etwas hab ich noch nie erlebt."

"Das will ich doch stark hoffen", grinste ich.

"Wieso?" fragte sie erstaunt, dann mußte sie auch grinsen. "Nein, du Hohlkopf. Das mach ich doch nur mit dir." Sie küßte mich auf den Mund, dann legte sie sich wieder an mich. Ihr Atem beruhigte sich langsam wieder, und mit diesem Geräusch im Ohr schlummerte ich wieder ein.

Als ich wieder erwachte, diesmal einigermaßen ausgeschlafen, lag Sandra immer noch auf mir. Sie war ebenfalls wieder eingeschlafen. Meine Arme lagen immer noch um ihren Rücken; anscheinend hatte ich sie im Schlaf festgehalten, damit sie nicht herunterfiel. Ihr Kopf lag auf meiner Schulter, ihr Gesicht zu mir gedreht. Ich gab ihr einen sanften Kuß auf die Nase. Sie zog erst eine Grimasse, lächelte aber dann. Schließlich öffnete sie ihre Augen.

"Na, ausgeschlafen?" grinste ich sie an.

"Geht so", brummte sie, lachte aber sofort. "Nee, hab gut geschlafen. Und du?"

"Bin auch wach. Hunger auf Frühstück?" Sie überlegte.

"Nein, noch nicht. Laß uns einfach noch etwas so liegenbleiben, ja?" Nur zu gerne stimmte ich zu. Die Erregung von vorhin war vorbei, diesmal war es reine Zärtlichkeit und der schlichte Wunsch, den anderen bei sich zu spüren. Ich streichelte sanft ihren Rücken; ihre Lippen lagen an meiner Wange. Nach einigen Minuten jedoch siegte der Hunger, und wir standen auf. Da es schon nach elf Uhr war, wurde es ein großes Frühstück inklusive kleinem Mittagessen.

Gegen halb eins waren wir satt, und immer noch etwas müde. Wir räumten den Tisch ab, danach flegelten wir uns auf das Sofa, die Fernbedienung für den Fernseher, Getränke und Knabbereien in Reichweite. Sandra kuschelte sich wieder an mich, und so verbrachten wir den Rest des Tages. Nicht die schlechteste Art.

Am Sonntag Morgen waren wir dann wieder wie gewohnt gegen sieben Uhr wach. Wir hatten den Tagesrhythmus wiedergefunden; mit ein Grund, warum ich am schon am Freitag ins Autokino wollte. Nach dem Frühstück ging es dann aber auch direkt raus, in unseren Lieblingswald.

Sandra war ein bißchen still und nachdenklich heute. Sie hatte ihren linken Arm um meine Taille gelegt, ich hielt ihre Schultern umfaßt. Schweigend gingen wir, bis wir zu unserer Lichtung kamen. Sandra setzte sich neben mich.

"Du, Tom", sagte sie zögernd, "du hast mich doch gestern da unten geküßt. Muß ich jetzt auch... ich meine... muß ich das jetzt auch bei... dir tun?" Sie sah mich an, und ich merkte, daß der Gedanke daran ihr unangenehm war. Ich drückte sie fest an mich.

"Natürlich nicht, Sandra. Ich sagte doch schon, daß ich dich zu nichts zwingen möchte, weder körperlich noch seelisch. Tu einfach das, was du möchtest und was dir gefällt." Dankbar lächelte sie zurück; ihre kleine Welt war wieder in Ordnung. Sie nahm meine Hand und hielt sie fest, während wir auf die Kaninchen und Eichhörnchen warteten. Nach dieser Pause ging es wieder zurück. Das Mittagessen fand heute bei McDonald's statt; es war eine Art Abschiedsessen für die Sommerferien. Am Nachmittag gingen wir noch einmal auf den Spielplatz. Diesmal kontrollierte Sandra sorgfältig, ob ihre Kleidung vollständig war, und nach einem bösen Blick von ihr verkniff ich mir jeden Kommentar. Gegen drei Uhr waren wir wieder zu Hause. Sandra sortierte schon einmal ihre Schulsachen. Sie sortierte alte Hefte und Bücher aus und fand zwei verklebte Bonbons in ihrer Schultasche. Grinsend bot sie mir eins an, doch ich lehnte sicherheitshalber ab. Da Sandra noch keinen Stundenplan für das neue Schuljah

r hatte, packte sie auch nur das Nötigste ein: leere Hefte, Schreibsachen, Lineal, Zirkelkasten. Das Pausenbrot machten wir immer morgens. Schließlich stand die Tasche im Flur, bereit für die achte Klasse. Ihre Mutter hatte damals entschieden, Sandra bereits mit fünf Jahren einzuschulen, anstatt ihr noch ein Jahr Freiheit zu gönnen, was ihr gutes Recht gewesen wäre, da Sandra erst im Oktober sechs wurde. Sandra kam damit gut zurande; sie war zu keiner Zeit überfordert gewesen. Ich fragte mich manchmal, wie ihre Noten wohl gewesen wären, wenn sie dieses eine Jahr Freiheit noch bekommen hätte. Aber das war sinnlos. Es war so, wie es war.

Nachdem ihre Tasche fertig war, setzten wir uns ins Wohnzimmer und spielten MahJongg. Zu zweit war es etwas langweiliger als zu viert, trotzdem fesselte uns dieses Spiel. Erst am Abend packten wir es wieder weg.

Es war Montag morgen, und damit brach für Sandra und mich der Ernst des Lebens wieder an. Sandra freute sich auf die Schule, ganz im Gegensatz zu mir früher. Lernen machte ihr Spaß. Ihre Mutter hatte ihr nicht erlaubt, Schulfreunde mit nach Hause zu bringen, wie Sandra mir erzählt hatte, und mein Angebot, daß sie dies jetzt gern tun könne, lehnte sie ab.

"Jetzt wollen die auch nicht mehr. Und eigentlich habe ich gar keine richtigen Freundinnen in der Schule. Mit manchen rede ich ab und zu, aber es sind keine Freunde."

"Vermißt du das denn nicht?" fragte ich sie. Sandra sah mich erstaunt an.

"Wieso? Ich habe doch den besten Freund, den es gibt. Dich." Das reichte mir nicht.

"Sandra, du brauchst doch Freundinnen und Freunde in deinem Alter. Du kannst doch nicht ewig mit mir zusammen sein. Nicht daß es mich stört, ich finde es sogar sehr schön, aber..." Sie unterbrach mich.

"Tom, wenn du dich mit den Leuten aus meiner Klasse unterhalten würdest, wüßtest du, warum. Die sind sowas von hohl, die wissen gar nicht, was sie wollen."

"Aber du weißt natürlich, was du willst", lachte ich. Sandra sah mich an, als ob ich einen Witz gemacht hätte.

"Klar weiß ich das. Glaubst du mir etwa nicht?" Als ich in ihre Augen sah, verging mir das Lachen. Sandra wußte tatsächlich, was sie wollte. Sie hatte ihre Ziele, auch wenn sie mir damals noch nicht sagte, was das für Ziele wären. Ich wechselte das Thema, und wir sprachen nicht mehr davon.

Erst heute fing ich wieder damit an.

"Sandra, wenn du möchtest, kannst du ja mal jemanden aus deiner Klasse mitbringen." Sandra ließ das Messer sinken und seufzte.

"Darüber hatten wir doch schon gesprochen, Tom. Das bringt mir nichts. Die bringen mir nichts. Ich will nur bei dir sein. Aber wenn du wirklich etwas für mich tun willst..." Sie stockte.

"Ja?" munterte ich sie auf. Sandra druckste etwas herum. Jetzt war es ihr plötzlich peinlich, damit angefangen zu haben.

"Na ja", sagte sie verlegen, "wenn du deinen Computer mal nicht brauchst, könnte ich dann damit ein bißchen üben?"

"Was denn üben?" fragte ich erstaunt. Bisher hatte Sandra keinerlei Interesse an PC's gezeigt. Sie malte imaginäre Figuren auf den Tisch.

"Briefe schreiben und so", sagte sie leise. Ich gab einen Schuß ins Blaue ab.

"Und Aufsätze?" sagte ich lächelnd. Sandra lächelte eifrig zurück. "Und Landkarten malen?" Jetzt lachte sie.

"Genau dafür", meinte sie grinsend. Ich überlegte.

"Eigentlich kein Problem. Ich denke, das wird gehen." Sandra sprang auf und gab mir einen Kuß mit Nutella.

"Danke, Tom, das wäre so toll. Dann könnte ich auch meine Geschi..." Sie brach ab und wurde rot.

"Dann könntest du auch deine Geschichten ins Reine schreiben, wolltest du sagen?" Sandra sah mich verblüfft an.

"Woher weißt du das? Hast du die etwa gelesen?" Die letzte Frage kam mißtrauisch. Ich beruhigte sie.

"Natürlich nicht, Sandra. Ich schnüffel nicht in deinen Sachen rum. Aber als ich in deinem Alter war, habe ich auch Geschichten geschrieben über die Ängste, Sorgen und Hoffnungen, die ich hatte. Ich habe es einfach geraten. Und genau wie du habe ich meine Geschichten keinem gezeigt." Ich lächelte ihr zu, und sie entspannte sich wieder.

"Für einen Moment dachte ich wirklich, du schaust in meinen Sachen nach. Aber das würdest du nicht tun, oder?"

"Natürlich nicht, Sandra. Wenn du mir deine Geschichten mal zeigen möchtest, würde ich mich freuen, aber du mußt es nicht tun. Es sind deine, und sie gehen mich nichts an."

"Eigentlich gehen sie dich schon etwas an", sagte sie leicht verlegen. "Du kommst nämlich in vielen vor."

"Jetzt bin ich aber neugierig. Wo hast du sie denn versteckt?" fragte ich grinsend. Sandra drohte mir mit dem erhobenen Messer.

"Schnüffel in meinem Schrank rum, und du bist tot." Dann wurden ihre Augen groß, als sie merkte, daß sie sich verplappert hatte. Ihre Augen wurden feucht. Ich stand auf, ging zu ihr und drückte sie.

"Sandra, ich verspreche dir, daß ich nicht danach suchen werden. Großes Ehrenwort." Sie glaubte mir und nickte beruhigt. Dann wurde es auch schon Zeit für sie, zur Schule zu fahren. Obwohl wir eine gute Busverbindung hatten, brachte ich sie. Ich wollte die Änderung ihrer persönlichen Verhältnisse persönlich mit der Schule durchsprechen. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war die Wartezeit. Da heute der erste Schultag war, waren alle nervös und gestreßt. Erst gegen halb Zehn fand der Direktor Zeit für mich. Er war ein umgänglicher, humorvoller, kleiner Bursche, der sich allerdings nicht an Sandra erinnern konnte. Erst als ich sie beschrieb, kam die Verbindung Name - Gesicht.

"Ah ja, die kleine ... . Ein sehr fleißiges Mädchen. Immer voll dabei, fragt viel nach und gibt sich sehr viel Mühe. Ein wirklich intelligentes Kind. Und was ist jetzt das Problem mit ihr?"

"Eigentlich keins, außer daß ihre Mutter verschwunden ist und mir die Fürsorge für Sandra übertragen hat." Er sah mich mit offenem Mund an.

"Was bitte hat ihre Mutter getan?" Ich erzählte ihm die Geschichte von Anfang an und legte Beatrix' Brief vor, sowie Sandras Unterlagen. Kopfschüttelnd las er den Brief durch.

"Das Leben schreibt doch wirklich die besten Romane", sagte er abschließend. Dann quetschte er mich über Sandras Lebensumstände aus. Ich beschrieb meine Wohnung, wobei ich allerdings das Arbeitszimmer als Sandras Zimmer ausgab, erklärte dann meinen beruflichen Werdegang und gab meine Bankverbindung an. Er lachte.

"Die brauch ich wirklich nicht. Ich erinnere mich jetzt, daß Sandra häufig von ihrem guten Freund erzählt hat, der ihr bei allem möglichen hilft und immer für sie das ist. Und das sind Sie?"

"Denke schon", lachte ich zurück. Seine Bedenken waren zerstreut, und er versprach mir, in den nächsten Monaten auf Sandra ein Auge zu haben, falls sich doch noch Nachwirkungen der Trennung einstellen sollten. Ich ging mit einem guten Gefühl einkaufen.

Sandra kam kurz nach zwei nach Hause, schimpfend.

"So ein Mist, verdammt. Fast jeden Tag bis zwei Schule. Was glauben die eigentlich? Immer reinstopfen, wir fressen das schon. Wenn ich Direx wäre, sähe das ganz anders aus." Ich ging ihr entgegen.

"Dann hättest du jeden Tag schulfrei, was?" Darüber wollte Sandra jetzt nicht diskutieren. Mit einem mürrischen Gesicht schlurfte sie in das Arbeitszimmer, um ihre Schulsachen auszupacken. Ich zählte und kam bis fünf, dann hörte ich ihren überraschten Aufschrei.

"Wahnsinn!" Sie rannte zurück zu mir und warf mich beinahe um, so fest drückte sie mich.

"Ist der für mich?" fragte sie mit glänzenden Augen. Ich wehrte sie lachend ab.

"Erst mal geliehen, um zu sehen, ob du damit klarkommst. Wenn ja, gehört er dir. Wenn nicht, geben wir ihn wieder zurück." Sandra grinste.

"Dann gehört er schon mir. Ich fass es nicht! Mein eigener Computer!" Wir gingen zusammen zu ihrem "neuen" PC. Es war ein etwas älteres Modell, aber immer noch schnell genug, um Bilder zu bearbeiten. Mein Händler hatte ihn von einem anderen Kunden in Zahlung genommen und ihn mir für einen sehr guten Preis überlassen. Dazu kam ein Monitor, Tastatur, Maus und ein kleiner Farbdrucker, den ich allerdings auch nutzen wollte, um Handbücher zu erstellen. Sandra strich vorsichtig über das Gehäuse, doch ich bremste sie.

"Erst Mittagessen, dann Hausaufgaben, dann der PC. In der Reihenfolge." Sie schmollte etwas, grinste aber dabei. Sie beeilte sich mit dem Essen und mit den Hausaufgaben, die allerdings nicht viel waren, da es der erste Schultag war. Sie füllte ihren Stundenplan aus, hängte ihn über den Schreibtisch und drehte sich dann zu mir um.

"Jetzt Computer?" fragte sie aufgeregt. Ich sicherte meine Arbeit und drehte mich langsam zu ihr um.

"Alle Schulaufgaben fertig?" Sie nickte. "Wirklich alle?" fragte ich grinsend. Ich wollte sie auf die Folter spannen. Sandra trommelte mit ihren Fingern auf dem Tisch.

"Ja, alles fertig. Wirklich alles. Nichts vergessen. Nichts aufgeschoben. Und jetzt komm her." Ich rollte mit meinem Stuhl an ihren Tisch. Ich hatte den PC an die Wand rechts neben ihrem Schreibtisch gestellt. Das Arbeitszimmer ging nach Norden, genau wie das Schlafzimmer, so daß die Lichtverhältnisse erträglich waren. Ich zeigte ihr, wo sie den PC einschalten konnte. Stolz drückte sie den Knopf. Mit einem Surren sprang der PC an, der Monitor knisterte und wurde hell. Sandra klatschte vor Aufregung in die Hände. Schließlich startete Windows™. Nachdem sich eine Weile nichts tat, drehte Sandra sich zu mir.

"Und nun?" fragte sie enttäuscht. Ich zeigte ihr die Bedienung der Maus, wie sie die Textverarbeitung und das Grafikprogramm starten konnte, wie sie Daten zwischen den beiden Programm austauschen konnte, wie gespeichert wurde und dergleichen. Sandra war praktisch veranlagt. Sie hörte zu und probierte gleichzeitig aus. Nach einer Stunde konnte sie schon recht gut mit dem PC umgehen, und ich ließ sie alleine, um an meinem Programm weiterzuarbeiten. Ich registrierte, daß sie irgendwann aufstand und zu mir kam, doch ich achtete nicht auf sie, da ich mitten im Programmieren war. Sandra störte mich auch nicht, sie sah mir nur zu. Als ich einige Minuten später eine Denkpause machte, legte sie mir ihre Hand auf die Schulter. Ich drehte mich zu ihr.

"Schon fertig?" lächelte ich, doch Sandra schüttelte den Kopf.

"Nur 'ne Frage: Warum kannst du so schnell schreiben?"

"Weil ich erwachsen bin", scherzte ich, doch ich korrigierte mich direkt. "War nur ein Scherz. Ich schreibe mit allen zehn Fingern, deswegen geht das so schnell. Möchtest du das auch lernen?" Sandra nickte begeistert. Ich suchte in meinen Diskettenboxen, bis ich das Lernprogramm gefunden hatte. Schnell war es installiert und gestartet, und Sandra folgte aufmerksam den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Sie brauchte etwa drei Wochen, um alle Lektionen durchzuarbeiten, und in den nächsten Monaten steigerte sich ihr Schreibtempo immer weiter, bis es in etwa meinem gleichkam. Sie war mit Feuereifer dabei, wenn sie etwas interessierte, und ließ nicht locker, bis sie es beherrschte. Sie kam auch mit den besonderen Funktionen der Textverarbeitung klar, die benötigt werden, um einen Text wirklich professionell erscheinen zu lassen. Alles in allem eignete sie sich (ab und zu mit meiner Hilfe, aber sonst durch Ausprobieren und Nachlesen) ein sehr gutes Wissen in den Standardprogramm an.

Von nun an saßen wir also gemeinsam an unseren Computern und tippten. Sandra einen Teil ihrer Schulaufgaben, ich meine Programme.

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